Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Bluthochdruck

Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Bluthochdruck

BU-Vertrag mit Hypertonie: Trotz Bluthochdruck zur passenden Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Bluthochdruck
Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Bluthochdruck
Markus Haybach online Versicherungsmakler

Markus Haybach

Spezialist für Arbeitskraftabsicherung & Digitalisierung

Stand: 4. Oktober 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Bluthochdruck schließt eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht automatisch aus: Vor allem bei gut medikamentös eingestellter Hypertonie, stabilen Werten und ohne relevante Folgeerkrankungen kann eine BU weiterhin gut möglich sein.
  • Versicherer bewerten Bluthochdruck unterschiedlich: Je nach Verlauf, Behandlung, Blutdruckwerten und möglichen Begleiterkrankungen kann eine Annahme zu normalen Bedingungen, mit Risikozuschlag, eine Zurückstellung oder auch eine Ablehnung möglich sein.
  • Bluthochdruck muss bei den Gesundheitsfragen angegeben werden: Eine diagnostizierte oder behandelte Hypertonie sowie die Einnahme entsprechender Medikamente gehören zu den relevanten Gesundheitsangaben und müssen vollständig und wahrheitsgemäß angegeben werden.
  • Eine anonyme Risikovoranfrage ist der Goldstandard vor dem BU-Antrag: Damit lässt sich vorab prüfen, welche Versicherer deinen Bluthochdruck zu welchen Bedingungen versichern würden, bevor Du einen echten Antrag stellst und persönliche Daten preisgibst.
  • Von einer Antragstellung auf eigene Faust raten wir ab: Ein regulärer Antrag ist nicht anonym, die Risikoprüfung unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer und eine Ablehnung kann deine weitere Antragstellung erschweren. Über eine strukturierte anonyme Risikovoranfrage lassen sich die Einschätzungen mehrerer geeigneter Versicherer vorab vergleichen.

Unsere Empfehlung

  • Immer zuerst eine anonyme Risikovoranfrage durchführen: Gerade bei Bluthochdruck solltest Du nicht "auf gut Glück" einen regulären BU-Antrag stellen. Über die Voranfrage lässt sich vorab klären, welche Versicherer deinen konkreten Verlauf akzeptieren und ob eine Normalannahme oder eine Annahme mit Risikozuschlag möglich ist.
  • Gesundheitsangaben sauber aufbereiten: Entscheidend ist nicht nur die Diagnose Hypertonie, sondern unter anderem Verlauf, aktuelle Blutdruckwerte, Behandlung, Medikamente, Kontrolluntersuchungen und mögliche Begleiterkrankungen. Je klarer diese Angaben aufbereitet sind, desto besser kann der Versicherer deinen Fall beurteilen.
  • Gut eingestellter Bluthochdruck kann eine gute Ausgangslage sein: Sind deine Werte stabil, wird der Bluthochdruck regelmäßig kontrolliert und bestehen keine relevanten Folgeerkrankungen, kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung weiterhin gut möglich sein. Die konkrete Entscheidung hängt jedoch vom jeweiligen Versicherer ab.
  • Unseren BU-Service nutzen: Wir führen dich durch einen standardisierten Prozess, helfen bei der Aufbereitung deiner Gesundheitsangaben und stellen anschließend eine anonyme Risikovoranfrage bei geeigneten BU-Versicherern. So wissen wir vor dem eigentlichen Antrag, welcher Anbieter deinen Fall zu welchen Bedingungen annehmen würde.
  • Anonyme Risikovoranfrage online: Bei uns kannst Du die BU-Voranfrage direkt online starten. Kein unnötiger Papierkram, klare Schritt-für-Schritt-Anleitung und ein strukturierter Ablauf. Den Fragebogen zur Anfrage erhältst Du kostenlos sofort per E-Mail. Alternativ kannst Du vorab einen kostenlosen Beratungstermin buchen, telefonisch, im Büro oder online. Dort klären wir kostenlos und verständlich deine Fragen zur BU mit Bluthochdruck und zur anonymen Risikovoranfrage.

Starte jetzt deine anonyme Risikovoranfrage online

Bekannt aus
5.0
5.0 out of 5 stars
aus 175 Reviews
Thomas P.
Thomas P.
★★★★★
Ich bin im August verbeamtet worden und musste mich plötzlich um die PKV kümmern, für mich, meinen Mann und unseren Sohn. Über die Öffnungsaktion und mit Beihilfe war das bei uns nicht ganz einfach. Markus hat sich richtig Zeit genommen, mehrere Anbieter für uns verglichen und mir alles so erklärt, …
21. September 2026
David Peplinski
David Peplinski
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Sehr unkomplizierte Terminfindung und kompetente Beratung. Bin immer gerne vor Ort und kann den Service nur weiterempfehlen!
16. September 2026
Leon Krellwitz
Leon Krellwitz
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3. September 2026
Tatjana Weber
Tatjana Weber
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1. September 2026
Felix Beyer
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31. August 2026
Santa Raus
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5. Juli 2026
Laura Kirsch
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23. Juni 2026
Michael Loose
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16. Juni 2026
Sven Trautmann
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30. Mai 2026
Andrea Perino
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Ich habe vor einigen Jahren meine Berufsunfähigkeitsversicherung bei Herrn Haybach abgeschlossen und fand die Beratung damals sowie die Betreuung seitdem immer sehr umfassend, kompetent und freundlich.
13. Mai 2026
Lena
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11. Mai 2026
Christina Bernhard
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29. Januar 2026

In diesem Ratgeber - Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Bluthochdruck

Berufsunfähigkeitsversicherung mit Hypertonie

Bluthochdruck bedeutet nicht automatisch, dass Du keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr abschließen kannst. Ist deine Hypertonie gut behandelt, sind die Werte stabil und bestehen keine relevanten Folgeerkrankungen, stehen die Chancen für den Abschluss einer guten BU je nach Versicherer durchaus gut.

Wie ein Versicherer deinen Bluthochdruck bewertet, hängt vom individuellen Verlauf und den jeweiligen Annahmerichtlinien ab. Deshalb stellen wir vor dem eigentlichen BU-Antrag immer eine anonyme Risikovoranfrage. So lässt sich vorab ohne Risiko prüfen, welche Versicherer deinen Fall zu welchen Bedingungen annehmen würden.

BU-Chancen mit Hypertonie prüfen

Mit der anonymen Risikovoranfrage kannst Du ohne Risiko testen, ob und welche Versicherer dich trotz Bluthochdruck versichern würden. Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch mit uns.
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Kann ich trotz Bluthochdruck eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Grundsätzlich ja. Eine diagnostizierte Hypertonie führt bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht automatisch zu einer Ablehnung. Entscheidend ist vielmehr, wie ausgeprägt der Bluthochdruck ist, wie lange er bereits besteht und wie gut er behandelt beziehungsweise eingestellt ist.

Besonders relevant ist außerdem, ob bereits Begleit- oder Folgeerkrankungen bestehen.

Ein gut behandelter und stabiler Bluthochdruck ohne relevante Folgeerkrankungen stellt deshalb eine andere Ausgangssituation dar, als eine dauerhaft schlecht eingestellte Hypertonie mit weiteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Je nach Versicherer und persönlicher Situation kann eine Annahme beispielsweise zu normalen Konditionen oder mit einem Risikozuschlag möglich sein. In anderen Fällen kann eine Zurückstellung sinnvoll sein oder es kann zur Ablehnung kommen.

Welche Versicherer dich zu welchen Bedingungen konkret annehmen, klären wir deshalb vor einem Antrag immer über eine anonyme Risikovoranfrage.

Warum ist Bluthochdruck für die BU überhaupt relevant?

Bluthochdruck, medizinisch auch Hypertonie genannt, verursacht häufig über längere Zeit kaum Beschwerden. Dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte können allerdings die Gefäße belasten und langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle oder Nierenschäden erhöhen.

Für einen BU-Versicherer ist deshalb nicht nur entscheidend, dass die Diagnose Bluthochdruck gestellt wurde. Relevant ist vielmehr, wie sich die Erkrankung entwickelt hat, wie der aktuelle Stand ist und welches zukünftige Risiko sich daraus ergibt.

Wie bewerten BU-Versicherer Bluthochdruck?

Bei der Risikoprüfung können unter anderem folgende Punkte relevant sein:

  • Seit wann besteht der Bluthochdruck?
  • Wie hoch beziehungsweise stabil sind die Blutdruckwerte?
  • Wird der Bluthochdruck medikamentös behandelt?
  • Welche Medikamente werden eingenommen?
  • Finden regelmäßige ärztliche Kontrollen statt?
  • Gab es auffällige Untersuchungsbefunde?
  • Bestehen Beschwerden aufgrund des Bluthochdrucks?
  • Gibt es Begleiterkrankungen oder weitere Risikofaktoren?
  • Sind bereits Herz, Gefäße, Nieren oder andere Organe betroffen?
  • Gab es deshalb Arbeitsunfähigkeiten oder Krankenhausaufenthalte?

Je vollständiger und klarer der Verlauf dokumentiert werden kann, desto besser lässt sich die Situation im Rahmen der anonymen Risikovoranfrage einordnen.

Wann ist Bluthochdruck bei einer BU eher unproblematisch?

Eine vergleichsweise günstige Ausgangslage besteht insbesondere dann, wenn der Bluthochdruck:

  • gut medikamentös eingestellt ist
  • über einen längeren Zeitraum stabile Werte zeigt
  • regelmäßig ärztlich kontrolliert wird
  • keine oder nur geringe Beschwerden verursacht
  • nicht zu relevanten Folgeerkrankungen geführt hat
  • nicht zusammen mit weiteren schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen auftritt

Das bedeutet nicht, dass in solchen Fällen automatisch eine Normalannahme erfolgt. Die Risikoprüfung kann sich zwischen den verschiedenen Versicherern enorm unterscheiden.

In der Praxis gilt: Ein gut medikamentös eingestellter und behandelter Bluthochdruck kann durchaus gut versicherbar sein.

Wann wird Bluthochdruck bei der BU schwieriger?

Genauer prüfen Versicherer in der Regel, wenn beispielsweise:

  • die Blutdruckwerte dauerhaft extrem erhöht oder stark schwankend sind
  • die Einstellung trotz Behandlung schwierig ist
  • zusätzliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestehen
  • Nieren, Gefäße oder andere Organe betroffen sind
  • weitere relevante Risikofaktoren hinzukommen
  • der Verlauf noch nicht ausreichend beurteilt werden kann

In solchen Fällen wird die Risikoprüfung komplexer, jedoch nicht aussichtslos. Umso wichtiger ist es, nicht einfach „auf gut Glück“ einen regulären BU-Antrag bei einem beliebigen Versicherer zu stellen, sondern zunächst über eine anonyme Risikovoranfrage zu klären, wie verschiedene Gesellschaften den Fall bewerten.

Berufsunfaehigkeitsversicherung Markus Haybach Versicherungsmakler

Welche Ergebnisse sind bei der Risikoprüfung möglich?

Die Entscheidung hängt immer vom konkreten Einzelfall und den Annahmerichtlinien des jeweiligen Versicherers ab.

AusgangslageMögliche Entscheidung
Gut eingestellter, stabiler Bluthochdruck ohne relevante BegleiterkrankungenNormalannahme oder Annahme mit Risikozuschlag kann möglich sein
Bluthochdruck mit zusätzlichen RisikofaktorenGenauere Prüfung, ggf. Risikozuschlag
Noch unklarer oder instabiler VerlaufWeitere Unterlagen oder Zurückstellung möglich
Schwerer Bluthochdruck mit relevanten FolgeerkrankungenLeistungsausschluss oder Ablehnung möglich

Diese Übersicht ist keine verbindliche Annahmeprognose. Versicherer bewerten identische gesundheitliche Angaben teilweise unterschiedlich.

Genau deshalb führen wir bei unseren Kunden vor dem eigentlichen BU-Antrag immer eine anonyme Risikovoranfrage durch.

Führt Bluthochdruck automatisch zu einem Risikozuschlag, Leistungsausschluss oder zur Ablehnung?

Nein. Risikozuschlag, Leistungsausschluss und Ablehnung sind mögliche Ergebnisse einer Antragstellung zur BU mit Bluthochdruck, aber nicht automatisch die Folge einer Hypertonie.

Je nach Ausprägung und Versicherer kann auch eine Annahme zu normalen Konditionen möglich sein. Deshalb reicht es nicht aus, einfach den günstigsten BU-Tarif auszuwählen und einen Antrag zu stellen.

Zuerst sollte geklärt werden, welche Versicherer deinen Fall überhaupt annehmen und zu welchen Bedingungen. Genau dafür nutzen wir die anonyme Risikovoranfrage. Sie hilft dir dabei, ohne Risiko zu klären, ob und zu welchen Bedingungen Du eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankung abschließen kannst.

Welche Unterlagen können bei Bluthochdruck wichtig sein?

Versicherer möchten den Verlauf möglichst gut einschätzen können. Je nach Fall können deshalb beispielsweise folgende Informationen erforderlich oder hilfreich sein:

  • aktuelle Blutdruckwerte beziehungsweise deren Verlauf
  • Angaben zur bisherigen Behandlung
  • aktuelle Medikation
  • ärztliche Kontrollbefunde
  • Ergebnisse bereits durchgeführter Untersuchungen
  • Informationen zu möglichen Begleiterkrankungen

Welche Unterlagen für deinen konkreten Fall benötigt werden, klären wir im Rahmen der Aufbereitung für die Risikovoranfrage.

Muss ich Bluthochdruck bei den Gesundheitsfragen angeben?

Ja. Bluthochdruck wird bei der Gesundheitsprüfung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgefragt und muss wahrheitsgemäß angegeben werden.

Die Gesundheitsfragen erfassen unter anderem Erkrankungen und Behandlungen des Herz-Kreislauf-Systems. Dazu gehört auch eine diagnostizierte beziehungsweise behandelte Hypertonie. Auch die Einnahme von Blutdruckmedikamenten ist für die Risikoprüfung relevant.

Wie weit der Versicherer dabei zurückfragt und welche Angaben konkret erforderlich sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Antrag und den dort gestellten Gesundheitsfragen.

Bluthochdruck sollte deshalb vollständig und korrekt angegeben werden. Eine bestehende Hypertonie bedeutet dabei keineswegs automatisch, dass eine BU nicht möglich ist. Entscheidend ist vielmehr, wie der Versicherer den konkreten Verlauf bewertet.

Warum bewerten Versicherer Bluthochdruck unterschiedlich?

Versicherer haben eigene Annahmerichtlinien und bewerten gesundheitliche Risiken unterschiedlich.

Ein Versicherer kann einen bestimmten Verlauf beispielsweise zu normalen Bedingungen akzeptieren, während ein anderer dafür einen Risikozuschlag verlangt oder zu einer anderen Einschätzung kommt.

Auch die Kombination verschiedener Faktoren kann eine Rolle spielen. Dazu gehören neben der Hypertonie beispielsweise Alter, Beruf, weitere Diagnosen oder zusätzliche Risikofaktoren.

Genau deshalb ist eine anonyme Risikovoranfrage unserer Meinung nach der Goldstandard vor dem eigentlichen BU-Antrag.

Statt deinen Gesundheitszustand direkt über einen formellen Antrag von nur einem Versicherer beurteilen zu lassen, können wir zunächst anonymisiert bei mehreren geeigneten Gesellschaften prüfen, wie sie deinen konkreten Fall einschätzen.

Warum stellen wir vor dem BU-Antrag eine anonyme Risikovoranfrage?

Weil sie der Goldstandard bei der Risikoprüfung einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist.

Bei einer anonymen Risikovoranfrage wird dein gesundheitlicher Sachverhalt vollständig aufbereitet und geeigneten Versicherern ohne deine persönlichen Identifikationsdaten zur Einschätzung vorgelegt.

Damit wissen wir bereits vor einem formellen Antrag:

  • welche Versicherer dich grundsätzlich versichern würden
  • ob eine Annahme zu normalen Bedingungen möglich ist
  • ob ein Risikozuschlag verlangt wird
  • ob weitere Unterlagen benötigt werden
  • ob ein Versicherer den Fall zurückstellen oder ablehnen würde

Die Rückmeldungen der Versicherer können anschließend miteinander verglichen werden.

Das ist deutlich sinnvoller, als zuerst einen regulären Antrag zu stellen und erst nach der Entscheidung des Versicherers zu erfahren, ob und zu welchen Bedingungen Versicherungsschutz möglich ist.

Bei RISK007 ist die anonyme Risikovoranfrage deshalb fester Bestandteil unseres Vorgehens bei der BU-Risikoprüfung.

Risikovoranfrage BU bei Bluthochdruck

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Direkte BU-Antragstellung ohne Risikovoranfrage möglich?

Ja, absolut. Eine gute Idee ist das in der Regel aber nicht.

Du kannst natürlich direkt bei einem Versicherer einen Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung stellen und dort deine Gesundheitsfragen beantworten. Technisch ist dafür keine vorherige Risikovoranfrage erforderlich.

Der Nachteil: Mit dem Antrag legst Du dich sofort auf einen Versicherer fest, obwohl Du noch gar nicht weißt, wie dieser deinen Bluthochdruck bewertet.

Was spricht gegen einen direkten BU-Antrag?

1. Der Antrag ist nicht anonym

Bei einem regulären Antrag kennt der Versicherer deine persönlichen Daten und deine vollständigen Gesundheitsangaben. Entscheidet er sich gegen eine Annahme oder bietet nur ungünstige Konditionen an, lässt sich diese Entscheidung nicht einfach wieder ungeschehen machen.

2. Eine Ablehnung kann im HIS vermerkt werden

Lehnt ein Versicherer deinen BU-Antrag ab, kann dies unter bestimmten Voraussetzungen an das Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft, kurz HIS, gemeldet werden.

Andere Versicherer können solche Hinweise bei einer späteren Risikoprüfung berücksichtigen. Eine unnötige formelle Ablehnung sollte deshalb möglichst vermieden werden.

Bei einer anonymen Risikovoranfrage besteht dieses Problem nicht, weil der Versicherer deine Identität nicht kennt.

3. Du weißt vorher nicht, welcher Versicherer deinen Bluthochdruck am besten bewertet

Versicherer haben unterschiedliche Annahmerichtlinien. Ein Versicherer kann einen gut eingestellten Bluthochdruck zu normalen Bedingungen akzeptieren, während ein anderer einen Risikozuschlag verlangt oder den Antrag ablehnt.

Wenn Du direkt einen Antrag stellst, erfährst Du erst nach der vollständigen Prüfung, wie genau dieser eine Versicherer deinen Fall bewertet.

Mit einer Risikovoranfrage können dagegen mehrere geeignete Versicherer vorab miteinander verglichen werden.

4. Mehrere Anträge auf eigene Faust sind zeitaufwendig und nicht standardisiert

Wer selbst herausfinden möchte, welcher Versicherer die besten Bedingungen bietet, müsste theoretisch nacheinander oder parallel verschiedene vollständige Anträge stellen.

Jeder Versicherer verwendet eigene Gesundheitsfragen, eigene Formulare und teilweise unterschiedliche Zusatzfragebögen. Unterlagen müssen mehrfach eingereicht und Rückfragen einzeln beantwortet werden.

Eine strukturierte Risikovoranfrage ist wesentlich effizienter: Der gesundheitliche Sachverhalt wird einmal sauber aufbereitet und anschließend gezielt verschiedenen Versicherern zur Einschätzung vorgelegt.

5. Eine Ablehnung beim ersten Versicherer sagt wenig über deine tatsächlichen BU-Chancen aus

Gerade bei Vorerkrankungen wie Bluthochdruck unterscheiden sich die Bewertungen teilweise deutlich.

Eine Ablehnung bedeutet deshalb nicht zwangsläufig, dass Du generell keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen kannst. Sie bedeutet zunächst nur, dass dieser Versicherer deinen konkreten Fall unter seinen Annahmerichtlinien nicht versichern möchte.

Umso sinnvoller ist es, diese unterschiedlichen Einschätzungen vor einem formellen Antrag anonym abzufragen.

BU auf eigene Faust beantragen?

Davon würden wir abraten. Nicht weil ein direkter Antrag grundsätzlich unmöglich wäre, sondern weil Du dadurch unnötige Risiken eingehst und dir unter Umständen spätere Möglichkeiten verbaust.

Bei RISK007 stellen wir deshalb nicht einfach auf Verdacht einen BU-Antrag.

Zuerst bereiten wir deine gesundheitliche Situation auf und führen eine anonyme Risikovoranfrage bei geeigneten Versicherern durch. Erst wenn die Rückmeldungen vorliegen und klar ist, welcher Versicherer dich zu welchen Bedingungen annehmen würde, wird der eigentliche Antrag gestellt.

Das ist für uns der Goldstandard bei der BU-Risikoprüfung.

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Ja. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Bluthochdruck ist grundsätzlich möglich. Entscheidend sind unter anderem die Höhe und Stabilität der Blutdruckwerte, die Behandlung, die bisherige Krankheitsdauer sowie mögliche Begleit- oder Folgeerkrankungen.

Vor allem bei gut eingestellter Hypertonie ohne relevante Folgeerkrankungen kann eine Annahme weiterhin gut möglich sein. Welche Konditionen angeboten werden, hängt jedoch vom jeweiligen Versicherer und der individuellen Risikoprüfung ab.

Bluthochdruck wird bei der BU-Risikoprüfung individuell bewertet. Eine Hypertonie führt nicht automatisch zu einer Ablehnung.

Je nach Ausprägung, Verlauf und gesundheitlicher Gesamtsituation kann eine Normalannahme, ein Risikozuschlag, ein Leistungsausschluss, eine Zurückstellung oder auch eine Ablehnung möglich sein. Da Versicherer Risiken unterschiedlich bewerten, lohnt sich vor dem eigentlichen Antrag eine anonyme Risikovoranfrage.

Ja. Welche Entscheidung ein BU-Versicherer trifft, hängt jeweils vom individuellen Fall ab. Bei einem stabilen und gut behandelten Bluthochdruck kann eine Annahme zu normalen Bedingungen oder mit Risikozuschlag möglich sein.

Bei ungünstigem Verlauf, zusätzlichen Erkrankungen oder bestehenden Folgeerkrankungen können auch ein Leistungsausschluss, eine Zurückstellung oder eine Ablehnung infrage kommen.

Deshalb sollte die Versicherbarkeit vor einem regulären Antrag über eine anonyme Risikovoranfrage geprüft werden.

Für die Bewertung einer Berufsunfähigkeitsversicherung bei Bluthochdruck betrachten Versicherer nicht nur die Diagnose Hypertonie selbst.

Relevant sind insbesondere:

  • Höhe und Stabilität der Blutdruckwerte
  • Dauer der Erkrankung
  • medikamentöse Behandlung
  • regelmäßige ärztliche Kontrollen
  • Beschwerden und bisheriger Verlauf
  • mögliche Herz-Kreislauf- oder Organerkrankungen
  • weitere gesundheitliche Risikofaktoren

Je stabiler und unauffälliger der Verlauf ist, desto günstiger kann die Ausgangslage für die Risikoprüfung sein.

Es gibt keinen einheitlichen Blutdruckwert, ab dem eine Berufsunfähigkeitsversicherung automatisch abgelehnt wird. Versicherer bewerten immer die gesamte gesundheitliche Situation.

Neben den gemessenen Werten spielen vor allem deren Verlauf, die medikamentöse Einstellung, mögliche Schwankungen sowie Begleit- oder Folgeerkrankungen eine Rolle.

Deshalb ist die Frage nicht nur, wie hoch der Blutdruck ist, sondern wie stabil und gut behandelbar die Hypertonie insgesamt ist.

BU-Versicherer arbeiten mit eigenen Annahmerichtlinien und können gesundheitliche Risiken unterschiedlich bewerten. Deshalb kann derselbe Bluthochdruck bei einem Versicherer zu einer Normalannahme führen, während ein anderer einen Risikozuschlag, einen Leistungsausschluss oder eine andere Entscheidung ausspricht.

Genau deshalb ist ein einfacher Tarifvergleich bei Vorerkrankungen nicht ausreichend. Sinnvoll ist eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren geeigneten Versicherern, bevor ein regulärer Antrag gestellt wird.

Ja. Eine anonyme Risikovoranfrage ist bei der BU-Risikoprüfung der Goldstandard und bei Bluthochdruck besonders sinnvoll.

Dabei wird dein gesundheitlicher Sachverhalt zunächst anonymisiert an geeignete Versicherer übermittelt. So lässt sich vorab prüfen, welcher Versicherer dich zu welchen Bedingungen versichern würde, ohne direkt einen regulären Antrag zu stellen.

Bei RISK007 führen wir deshalb vor dem eigentlichen BU-Antrag grundsätzlich eine anonyme Risikovoranfrage durch.

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Verfasst von Markus Haybach

Dein Experte für Lebensversicherungen bei RISK007 und Spezialist für das Thema Absicherung deiner Arbeitskraft. Mit über 15 Jahren Erfahrung als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen weiß Markus genau, auf was es bei der Absicherung existenzieller Risiken ankommt.
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