Bei der Beantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherung kommst Du am Thema Gesundheitsfragen in der Regel nicht vorbei. Gesundheitsfragen im Antrag sollten vollständig und ehrlich beantwortet werden, sonst kann es im Leistungsfall unangenehm werden.
Die gute Nachricht: Eine passende Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankung zu finden ist oft möglich. Immer wieder sehen wir jedoch, dass bei der Antragstellung, insbesondere bei der Aufbereitung der Gesundheitsfragen, gravierende Fehler gemacht werden. Wer „auf gut Glück“ Anträge direkt beim Versicherer stellt, riskiert nicht nur unnötige Ablehnungen, Zuschläge oder Ausschlüsse, sondern auch vermeidbare persönliche Datenspuren, die in einer zentralen Datenbank gespeichert und von verschiedenen Versicherungen aufgerufen werden können (Stichwort HIS-Wagnisdatei der Versicherer). Doch dazu später mehr.
Entscheidend auf dem Weg zur passenden BU trotz Vorerkrankung ist die richtige Strategie: nicht blind beantragen, sondern Gesundheitsangaben erst strukturiert aufbereiten und per anonymer Risikovoranfrage prüfen, welche Versicherer Dich zu welchen Konditionen annehmen würden. Dann bequem das beste Angebot aus allen Optionen auswählen. Ein auf Berufsunfähigkeitsversicherungen spezialisierter Versicherungsmakler oder Versicherungsberater unterstützt Dich bei diesem Prozess von Anfang an bis zur Auswahl eines passenden BU-Tarifs. In diesem Ratgeber bekommst Du die Anleitung, wie Du Deine Chancen auf eine optimale BU trotz Vorerkrankungen spürbar erhöhst.
Warum gibt es bei der BU eigentlich Gesundheitsfragen?
Versicherer stellen Gesundheitsfragen, weil sie das Risiko einschätzen müssen: Wie wahrscheinlich ist es, dass Du berufsunfähig wirst und wodurch? Mit Vorerkrankungen steigt aus Sicht des Versicherers die Wahrscheinlichkeit, dass Leistungen fällig werden. Ein Spiel der großen Zahlen, wonach sich letztlich zum Großteil der zu zahlenden Beiträge richtet. Je nach Ergebnis der individuellen Risikoprüfung passiert dann in der Praxis meist folgendes:
- Du wirst normal angenommen, oder
- Du wirst mit Risikozuschlag angenommen, oder
- Du wirst mit Leistungsausschluss angenommen, oder
- Du wirst abgelehnt.
Wichtig: Entscheidend ist dabei fast nie nur der Name einer Diagnose. Viel wichtiger sind Verlauf, Behandlung, aktueller Status und Prognose der Erkrankung. Genau deshalb bringt „ich hatte mal Rücken“ als Aussage wenig, eine sauber strukturierte Aufbereitung Deiner Gesundheitsdaten dagegen sehr viel.
Ja, das ist Aufwand für Dich und auch für den Vermittler, der Dich im Idealfall von Anfang bis Ende begleitet. Aber dieser Aufwand zahlt sich aus. Denn am Ende steht idealerweise ein klarer, konsistenter und belastbarer Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung, der Deine Situation korrekt abbildet, Dir die bestmöglichen Konditionen ermöglicht und vor allem dafür sorgt, dass Du im Leistungsfall nicht wegen vermeidbarer Unsauberkeiten in Erklärungsnot gerätst. Letztlich handelt es sich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung um die wohl wichtigste Versicherung Deines Lebens, die Absicherung Deiner Arbeitskraft. Entsprechend penibel und sorgfältig solltest Du bei der Antragstellung sein.
Wie wahrscheinlich ist eine BU-Annahme mit Vorerkrankung?
Morgen & Morgen hat untersucht, wie häufig BU-Anträge trotz Vorerkrankungen tatsächlich abgelehnt werden. Das Ergebnis (M & M Stand 2025) ist ziemlich eindeutig: Die meisten Anträge werden trotz Vorerkrankungen ganz normal angenommen. Rund 79% der Anträge werden ohne Erschwernis (also ohne Zuschlag oder Ausschluss) angenommen.
Echte Ablehnungen sind vergleichsweise selten: Aktuell werden nur rund 3% der Anträge wegen Vorerkrankungen abgelehnt. Weitere 11% werden mit Ausschlüssen angenommen, 3% mit Zuschlägen und etwa 1% kombiniert mit Zuschlägen und Ausschlüssen.

Zwischenfazit: Keine Panik vor BU-Antrag bei Vorerkrankungen
Vorerkrankungen sind pauschal erstmal kein Grund, keine passende BU zu bekommen. Genau deshalb lohnt es sich, die Gesundheitsfragen sauber und strukturiert zu beantworten: Wer Diagnosen, Behandlungen, Verlauf und aktuellen Status ordentlich aufbereitet, verbessert seine Chancen deutlich. Die Angst vor einer Ablehnung ist in der Praxis oft unbegründet. Viel häufiger hängt der Erfolg eines BU-Antrags von der Qualität der Angaben ab, als vom bloßen Namen einer Diagnose.
BU Gesundheitsfragen beantworten: So geht’s richtig
Typische Abfragezeiträume
In der Praxis fragen viele Versicherer nach Erkrankungen/Behandlungen der letzten 5 Jahre (ambulant) und 10 Jahre (stationär). Das ist gilt aber nur als grobe Orientierung, die konkreten Zeiträume können je nach Versicherer variieren und stehen im jeweiligen Antrag. Wichtig: Auch wenn etwas „alt“ ist: Wenn im Antrag danach gefragt wird, gehört es rein. Unter Umständen kann es sinnvoll sein mit der Antragstellung zu warten, bis eine Vorerkrankung aus dem Abfragezeitraum fällt. Hierzu lässt sich aber keine pauschale Empfehlung geben. Abwarten ist nicht immer vorteilhaft und sollte individuell mit Deinem Versicherungsmakler oder Berater besprochen werden.
Vorvertragliche Anzeigepflicht
Du musst Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. Wenn Du etwas verschweigst oder falsch angibst, kann das den Vertrag und im schlimmsten Fall die spätere BU-Rente gefährden (vorvertragliche Anzeigepflicht, §19 VVG).
Häufige Fehler bei BU Gesundheitsfragen
- Angabe von Symptomen statt einer Diagnose (z.B. Rückenschmerzen anstatt genauer Diagnose)
- Behandlung vergessen (z.B. Physiotherapie, Psychotherapie, Medikamente in der Vergangenheit).
- Zeitpunkt oder Zeitraum falsch (Jahr oder Behandlungszeitraum verwechselt)
- Eine abgeschlossene Behandlung wurde nicht ausreichend dokumentiert. Die Dokumentation des Behandlungsverlaufs, vor allem bei Behandlungsabschluss ist enorm wichtig.
Patientenakte für BU-Antrag anfordern
Unklare Krankheitsbilder oder schwammige Diagnosen sind bei der BU-Antragstellung ein echter Stolperstein. Denn in der Risikoprüfung zählt nicht, wie Du Deine Beschwerden in Erinnerung hast oder wie Du Dich gerade fühlst, sondern was schwarz auf weiß in den Unterlagen steht. Und dort können selbst harmlose Wehwehchen aus der Vergangenheit manchmal größer dargestellt sein, als sie tatsächlich waren. Mit der Anforderung Deiner Patientenakte bekommst Du einen guten Überblick über die vergangenen Behandlungen. Das kann bei der Aufbereitung Deiner Daten für die BU-Gesundheitsprüfung extrem hilfreich sein.
Muster Anforderung Patientenunterlagen BU Versicherung als Download

Manchmal stehen in der Patientenakte jedoch vermeintliche Diagnosen ohne genauere Einordnung oder Dokumentation des Behandlungsverlaufs, die unter Umständen zu Problemen bei der Gesundheitsprüfung für Deine BU führen können. Ein typisches Beispiel: Du hattest vor Jahren einmal Rückenschmerzen, warst ein einziges Mal beim Arzt, danach war alles erledigt. In der Akte steht aber eine Diagnose, die „nach potentiellen Problemen mit der Wirbelsäule“ klingt und plötzlich droht im BU-Angebot ein genereller Ausschluss für Wirbelsäulenerkrankungen. Das kann Deine Berufsunfähigkeitsversicherung massiv entwerten.
Genau hier kommen ärztliche Atteste bzw. Stellungnahmen ins Spiel. Eine kurze, fachliche Einordnung durch den behandelnden Arzt kann einen alten Eintrag klarstellen („einmalig“, „abgeschlossen“, „keine Einschränkungen“) und die Risikoprüfung deutlich beruhigen. In der Praxis lässt sich damit in vielen Fällen ein unnötiger Leistungsausschluss komplett vermeiden oder zumindest enger fassen.
Was sollte eine ärztliche Stellungnahme enthalten?
Damit das Attest dem Versicherer wirklich hilft, sollte es möglichst konkret und strukturiert sein:
- Wann war Diagnose/Behandlung? (Zeitraum, ggf. Datum)
- Was wurde festgestellt? (Diagnose / Verdachtsdiagnose)
- Welche Behandlung wurde durchgeführt? (z. B. Physio, Medikamente, OP, Infiltration)
- Wann war die Erkrankung ausgeheilt / abgeschlossen?
- Sind dauerhafte Schäden oder Einschränkungen zurückgeblieben?
- Aktueller Status (beschwerdefrei seit…, keine Medikation, normale Belastbarkeit)
Krankenkassenauskunft als Gedächtnisstütze
Bei der BU Gesundheitsprüfung musst Du oft ärztliche Behandlungen über 5 oder 10 Jahre angeben. Es ist völlig normal, dass Du dich nicht an jedes kleine Wehwehchen oder jeden Arztbesuch erinnerst. Eine Krankenkassenauskunft (Patientenquittung oder Versichertenauskunft) hilft Dir dabei, Deine Angaben zu vervollständigen und reduziert das Risiko, aus Versehen etwas zu vergessen.
Die Anforderung ist in der Regel unkompliziert: meist reicht eine kurze Nachricht an die Krankenkasse, bei vielen Kassen auch online oder per App. Du erhältst dann eine Übersicht über Behandlungen, Arztkontakte und häufig auch Verordnungen.
Hast Du alle Gesundheitsangaben sauber zusammengetragen, kannst Du beruhigt zum nächsten Schritt gehen: der anonymen Risikovoranfrage. Das ist in der Praxis der wichtigste Hebel, um trotz Vorerkrankung gute Konditionen zu bekommen, ohne unnötige Risiken einzugehen.
Das klingt erst mal nach viel Arbeit, ist aber in der Regel halb so wild. In der Praxis haben wir kaum einen Kunden, bei dem die Antragstellung komplett ohne Rückfragen abläuft. Wir haben uns auf das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung mit Vorerkrankungen spezialisiert und begleiten Dich von Anfang bis Ende bei der Suche nach dem passenden Tarif.
Online Anonyme Risikovoranfrage kostenlos starten
Starte deine kostenlose anonyme Risikovoranfrage sofort online oder buche vorab einen kostenfreien Beratungstermin mit uns, wenn Du allgemeine Fragen zum Thema hast.
BU trotz Vorkerkankung mit Anonymer Risikovoranfrage
Mit der anonymisierten Risikovoranfrage fragt Dein BU-Versicherungsmakler (zum Beispiel RISK007) bei mehreren passenden Versicherern an, zu welchen Konditionen sie Dich versichern würden – also normal, mit Risikozuschlag, mit Leistungsausschluss oder ggf. mit Ablehnung.
Das Besondere: Wir lassen Dich dabei nicht allein. Wir unterstützen Dich bei der Aufbereitung Deiner Gesundheitsangaben und stellen Dir dafür einen standardisierten Prozess zur Verfügung. Wir stehen Dir mit Rat und Tat zur Seite. Sobald alle relevanten Informationen für die Antragstellung beisammen sind, anonymisieren wir Deine persönlichen Daten (z. B. Name, Anschrift und Geburtsdatum). Du bleibst für den Versicherer als Person nicht identifizierbar, bekommst aber trotzdem belastbare Rückmeldungen, zu welchen Konditionen Dich die verschiedenen Versicherer annehmen.

Im Ergebnis erhältst Du eine detaillierte Übersicht mit den Annahmekonditionen verschiedener Versicherer. Diese gehen wir gemeinsam bis ins kleinste Detail durch und wählen anschließend den Anbieter, der fachlich und preislich am besten zu Dir passt.

BU-Antrag ohne anonyme Risikovoranfrage? Lieber nicht!
Wir empfehlen immer eine Risikovoranfrage über Deinen Versicherungsmakler oder -berater. Eine Antragstellung auf eigene Faust kann schnell nach hinten losgehen, denn eine Anfrage „unter Deinem Namen“ ist häufig die schlechteste Lösung. Zudem ist eine anonyme Risikovoranfrage in der Regel kostenlos und die Tarife, die Du über den BU-Makler Deines Vertrauens abschließen kannst, kosten genauso viel wie direkt beim Versicherer.
Hinzu kommt, wenn Du persönlich bei Anbietern anfragst und es zu einer Ablehnung kommt, können Hinweise dazu im Hinweis- und Informationssystem (HIS) der Versicherer auftauchen (umgangssprachlich „HIS-Wagnisdatei“). Über dieses System tauschen Versicherer bestimmte Informationen aus. Solche Hinweise können es später erschweren, bei anderen Versicherern einen Vertrag zu bekommen.
Anonyme Risikovoranfrage online starten
Wir sind einer der wenigen BU-Versicherungsmakler in Deutschland, bei denen Du die anonyme Risikovoranfrage sofort online starten kannst, ohne dass vorab ein persönlicher Termin nötig ist. Wenn Du Fragen hast, stehen wir Dir natürlich jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Hier findest Du den kompletten Ratgeber zur anonymen Risikovoranfrage: mit Probeantrag zur passenden Berufsunfähigkeitsversicherung.
Eine anonyme Risikovoranfrage gibts übrigens auch in der privaten Krankenversicherung.
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Häufige Vorerkrankungen bei BU: Was wird wie geprüft?
Viele googeln sehr konkret: zum Beispiel „Berufsunfähigkeitsversicherung mit Asthma“, „BU trotz Rückenleiden“ oder „BU trotz Depression“, weil sie wissen wollen, ob sie überhaupt eine Chance auf eine passende Absicherung haben. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Versicherer prüfen immer den Einzelfall. Trotzdem lässt sich gut erklären, worauf es in den häufigsten Fällen ankommt und welche Unterlagen die Risikoprüfung deutlich einfacher machen.
Wichtig: Entscheidend ist selten der Name einer Diagnose allein. Bewertet werden vor allem Häufigkeit, Behandlungsintensität, Ausfallzeiten, aktueller Status und Prognose. Je mehr Unterlagen Du dazu vorlegen kannst, desto besser.
BU trotz Rücken, Bandscheibe & andere Beschwerden am Bewegungsapparat
Bei Rücken, Schulter, Knie & Co schauen Versicherer vor allem darauf, ob es einmalige, abgeschlossene Episoden waren oder ob Beschwerden wiederkehren. Relevant sind z. B. Arztbesuche über längere Zeit, Bildgebung (MRT/CT), Spritzen/Infiltrationen, OPs, Reha sowie Krankschreibungen.
Was hier häufig hilft: Ein klarer Nachweis, dass die Beschwerden abgeschlossen sind und aktuell keine Einschränkungen bestehen, idealerweise mit kurzer ärztlicher Stellungnahme, wenn die Akte „dramatischer“ klingt als der Verlauf war.
BU mit Asthma und Allergien
Bei Asthma und allergischen Beschwerden zählt vor allem der Schweregrad: Wie oft gibt es Symptome, welche Medikation wird benötigt, gab es Notfallsituationen oder Krankenhausaufenthalte? Wenn vorhanden, sind Werte wie Lungenfunktion oder ein stabiler Verlauf über mehrere Jahre hilfreich.
Viele Fälle sind gut versicherbar, wenn die Erkrankung kontrolliert ist und keine schweren Verläufe dokumentiert sind.
BU trotz psychischer Erkrankungen, Burnout & Psychotherapie
Dieser Bereich wird häufig besonders sorgfältig geprüft, weil hier aus Versicherersicht sowohl Verlauf als auch Rückfallrisiko eine Rolle spielen können. Relevant sind u. a. Zeitpunkt, Dauer, Art der Behandlung (z. B. ambulante Therapie), Medikation, Arbeitsunfähigkeitszeiten und ob die Behandlung abgeschlossen ist.
Wichtig ist eine saubere, konsistente Darstellung: Was war der Anlass, wie lief die Therapie, wie ist der Status heute? Je klarer das dokumentiert ist, desto weniger Raum bleibt für ungünstige Interpretationen.
BU mit ADHS
ADHS wird nicht überall gleich bewertet. Versicherer schauen typischerweise auf die aktuelle Behandlung, Medikamente, Stabilität im Alltag und ob Begleiterkrankungen (z. B. Depression/Angst) vorliegen. Bei stabiler Situation kann BU-Schutz möglich sein – entscheidend ist die Gesamtschau der Unterlagen.
BU trotz Migräne
Migräne ist ein gutes Beispiel dafür, warum Details wichtig sind: Die Bandbreite reicht von „gelegentlich, gut behandelbar“ bis „häufig mit Ausfallzeiten“. Entsprechend schauen Versicherer auf Häufigkeit, Schwere, neurologische Abklärung, Medikation (Akut/Prophylaxe) und dokumentierte Einschränkungen.
Hilfreich ist eine klare Einordnung: Wie oft tritt es auf, wie reagiert es auf Therapie und wie wirkt es sich auf Arbeit/Alltag aus?
BU mit Bluthochdruck
Bluthochdruck ist häufig gut handhabbar, wenn er stabil eingestellt ist. Relevant sind Messwerte, Medikation, Kontrollen und mögliche Folge- oder Begleiterkrankungen. Wer hier sauber dokumentiert, dass Werte stabil sind und keine Folgeprobleme bestehen, hat oft bessere Karten als jemand, der nur „hab ich“ angibt.
Was Du daraus mitnehmen solltest
Wenn Deine Akte eine Diagnose enthält, die nach „großem Problem“ klingt, Du aber seit Jahren beschwerdefrei bist, kann eine kurze ärztliche Stellungnahme extrem hilfreich sein. Sie ermöglicht, dass aus einer vagen Aktenlage handfeste Unterlagen zur Risikoprüfung für den Versicherer werden.
Du selbst musst nicht zwingend medizinisch argumentieren, aber Du solltest dafür sorgen, dass Deine Angaben vollständig, nachvollziehbar und konsistent sind und ggf. durch ärztliche Stellungnahmen gedeckt werden. Genau damit verhinderst Du, dass aus einer harmlosen Vergangenheit unnötig harte Konditionen entstehen und das wichtige Gesundheitsfragen bei Antragstellung nicht aus Versehen vergessen werden.


